User Group "Softwarearchitektur und Softwareentwicklung"


Zweimal jährlich trifft sich die User Group "Softwarearchitektur und Softwareentwicklung" und diskutiert aktuelle Themen und Entwicklungen rund um Softwarearchitektur und -entwicklung.

Veranstaltungsort: Leipziger Foren - Konferenzetage — Hainstraße 16 | 04109 Leipzig

Beginn: 29. November 2016, 11:00 Uhr

Ende: 30. November 2016, 15:00 Uhr

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Themenschwerpunkt:

Self-Contained Systems – Ein neuer Weg, um komplexe Anwendungen beherrschbar zu machen?

  • Migration zu Microservices und Self-Contained Systems
  • Domänenschnitt und Bounded Context für unabhängiges Deployment
  • Asynchrone und synchrone Datenreplikation

Veranstaltungsort

Leipziger Foren - Konferenzetage
Leipziger Foren - Konferenzetage Hainstraße 16
04109 Leipzig

+49 341 98988-0

Abendveranstaltung

Thüringer Hof
Thüringer Hof Burgstraße 19
04109 Leipzig

+49 341 994 499 9

Hotel

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Dr. Matthias Naab – Fraunhofer IESE:
Modularität: Schon immer gewollt und selten erreicht – Sind Microservices und Self-Contained Systems der Durchbruch?

Modularität war schon das erklärte Ziel, als noch niemand von Softwarearchitektur sprach. Daran hat sich bis heute nichts geändert und aufgrund der stetig wachsenden Größe von Software wird Modularität immer noch wichtiger, um Herr der Lage zu bleiben. Trotzdem hat man in der Praxis selten das Gefühl, dass Modularität wirklich erreicht wurde oder gar dauerhaft erhalten bleibt. Microservices und Self-Contained Systems sind nun die aktuellsten Paradigmen, die Modularität versprechen. Dieser Vortrag blickt auf zahlreiche Entwicklungs- und Renovierungsprojekte zurück, in denen auf Modularität hingearbeitet wurde. Er nimmt Modularität, die Ziele dahinter und die Probleme bei der Erreichung unter die Lupe. Microservices und Self-Contained Systems verdienen dabei als jüngste Hoffnungsträger hinsichtlich Modularität besondere Beachtung.

Harald Westphal – Kühne + Nagel (AG & Co.) KG:
Self-Contained Systems richtig schneiden – mit Hilfe von Domain Driven Design

Im Zuge von Micro-Service-Architekturen und Self-Contained Systems rückt auch der Ansatz des Domain Driven Design (DDD) wieder verstärkt ins Interesse der Entwicklergemeinde. DDD-Konzepte wie der Begriff des Bounded Context können dabei helfen, innerhalb einer komplexen Domäne sinnvolle fachliche Grenzen für Self-Contained Systems zu finden.
Der Vortrag stellt die Grundlagen des Domain Driven Design vor und erläutert, wie dessen Ansätze genutzt werden können, um eine fachlich sinnvoll geschnittene, lose gekoppelte Systemarchitektur zu entwickeln. Best Practices aus dem echten Projektalltag zeigen, wie sich die Ideen des Domain Driven Design konkret mit Hilfe eines Spring-basierten Technologie-Stacks umsetzen lassen.

Neue Perspektiven:
Dynamische 3D Architekturvisualisierung im Web, in Virtual Reality und zum Anfassen

Ein Exkurs von Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Roland Majchszak – adesso AG:
Sanierung einer havarierten zeitkritischen Webanwendung durch Neustrukturierung in Self-Contained Systems

Eine neu eingeführte Webanwendung im Finanzbereich hat strenge Vorgaben zum Antwortzeitverhalten, die nicht gehalten werden können. Die Anwendung muss umstrukturiert und teilweise neu entwickelt werden, um den Last- und Performanceanforderungen zu genügen. Eine Aufteilung in kleinere, aber performantere Self-Contained-Systems erlaubt die abschnittsweise Sanierung der Anwendung. Der Vortrag zeigt mit welchen architektonischen Umbaumaßnahmen dies erreicht werden kann.

Holger Knoche – b+m Informatik AG:
Migration zu Microservices und Self-Contained Systems: Ein Paradigmenwechsel auch für die Persistenz

Microservices und Self-Contained Systems (SCS) sind eine vielversprechende Möglichkeit, bestehende Softwaresysteme zu modernisieren und beispielsweise deren Wartbarkeit oder Skalierbarkeit zu verbessern. Ein Aspekt, der bei Überlegungen zu einem solchen Vorhaben oftmals übersehen wird, ist die Auswirkung auf die Persistenz. Eine grundlegende Eigenschaft von Microservices ist jedoch die eigenständige Datenhaltung der Services, die dem insbesondere in betrieblichen Anwendungen verbreiteten Paradigma der zentralisierten und integrierten Datenhaltung diametral gegenübersteht. Dieser Paradigmenwechsel bedingt grundlegende Veränderungen am Design der Anwendungen, da beispielsweise ACID-Transaktionalität nur noch in eng begrenzten Kontexten realisierbar ist.
Dieser Vortrag stellt zunächst Gründe und Hindernisse für die Migration bestehender Anwendungen zu Microservices und SCS vor. Im Zuge dessen werden die Ergebnisse der Umfrage, die im Rahmen des Treffens der User Group im April durchgeführt wurde, vorgestellt. Im Anschluss werden anhand von Beispielen aus der Praxis die Herausforderungen des Paradigmenwechsels in der Persistenz aufgezeigt und Muster zum Umgang mit diesen Herausforderungen erläutert.

Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Bild von Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring

Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring ist seit Oktober 2008 Professor für Software Engineering an der Christian- Albrechts-Universität zu Kiel. Zuvor war er Professor für Software Engineering an der Universität Oldenburg. Er wurde in Hannover geboren und promovierte 1994 an der Universität Dortmund. Prof. Dr. Hasselbring ist seit 2011 fachlicher Leiter der User Group Softwarearchitektur der Softwareforen Leipzig.

Erfolgsfaktor Systemarchitektur

Jedes größere Softwaresystem hat einen wesentlichen Erfolgsfaktor – seine Architektur. Sie bestimmt unter anderem maßgeblich, ob die an ein System gestellten Anforderungen erfüllt werden, mit welchem Aufwand das System entwickelt werden kann, wie die Wartbarkeit und Anpassbarkeit ausfällt oder welche Kosten für Entwicklung und Betrieb des Systems entstehen.

In- und außerhalb des Unternehmens gibt es zahlreiche Stakeholder, die Ansprüche an das System und damit auch an dessen Architektur formulieren.

Die Herausforderungen als Softwarearchitekt

Die Aufgabe des Architekten ist es, diese Ansprüche soweit wie möglich in Einklang zu bringen und mit der System- bzw. Softwarearchitektur die Vorgaben des Managements möglichst gut zu erfüllen. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die nicht nur viel Fachwissen sondern insbesondere auch Kreativität sowie ausgeprägte Kommunikations- und Konfliktfähigkeit erfordert. Hinzu kommt, dass die Möglichkeiten zur Gestaltung von technischen Lösungen inzwischen auf eine nahezu unüberschaubare Menge angewachsen sind.

Sich über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und gleichzeitig für die eigenen Systeme daraus die jeweils beste Lösung auszuwählen, ist eine echte Herausforderung für jeden IT-Architekten.

In dieser User Group treffen sich Softwarearchitekten, um die für sie relevanten Themen innerhalb dieses Spannungsfelds zu diskutieren. Dazu gehören unter anderem:

Aktuelle technologische Entwicklungen

  • Architekturen für Geschäftsanwendungen
  • Aktuelle Entwicklungen im Architekturumfeld, von Mainframe bis Internet
  • Bewertung von Trends (Cloud, Mobile, Agile, …)

Tätigkeiten des Softwarearchitekten

  • Entwurf von Architekturen
  • Analyse und Bewertung von Architekturen
  • Refaktorisierung von Architekturen
  • Nicht-funktionale Anforderungen umsetzen

Best Practices

  • Erfahrungsberichte aus verschiedenen Unternehmen
  • Muster, Richtlinien, Checklisten

Rolle der Architektur im Unternehmen

  • Architekturprozesse
  • Architekturorganisation
  • Konfliktmanagement
  • Kommunikation gegenüber dem Management

Querschnittsthemen

  • IT-Compliance
  • Serviceorientierung
  • Prozessautomatisierung

Dabei werden neben Berichten aus der Praxis in Workshops oder Gruppendiskussionen aktuelle Trends und Entwicklungen diskutiert.

Kennenlern-Angebot

1.390 EUR (zzgl. MwSt.) für eine einmalige Teilnahme zum Kennenlernen der User Group

Preise für die Mitgliedschaft in der User Group

Reguläre Teilnahmegebühr für Unternehmen

Ermäßigte Teilnahmegebühr für Partnerunternehmen der Softwareforen Leipzig

1.390 EUR (zzgl. MwSt.) pro Halbjahr

990 EUR (zzgl. MwSt.) pro Halbjahr

290 EUR (zzgl. MwSt.) für eine zweite Person

290 EUR (zzgl. MwSt.) für eine zweite Person

Teilnahmebedingungen

Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zzgl. der gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Kennenlern-Angebot:

Die Anmeldung im Rahmen des Kennenlern-Angebots ist einmalig pro Unternehmen und User Group möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.390 EUR (zzgl. MwSt.). Als Teilnehmerbeitrag für eine zweite Person des Unternehmens werden 290 EUR (zzgl. MwSt.) erhoben. Das Kennenlern-Angebot ist nicht mit Rabatten kombinierbar.

Mitgliedschaft:

Der Mitgliedszeitraum beträgt 6 Monate. Die Mitgliedschaft beginnt zum 1. des Folgemonats Ihrer Anmeldung. Eine Kündigung kann bis zum 15. vor Ablauf der 6-monatigen Mitgliedschaft erfolgen, ansonsten verlängert sich die Mitgliedschaft um weitere 6 Monate. Die Kündigung muss in schriftlicher Form erfolgen. Es gilt das Datum des Kündigungseingangs.

Die Mitgliedsgebühr von 1.390 EUR (zzgl. MwSt.) wird zu Beginn des Mitgliedszeitraumes in Rechnung gestellt und enthält die Teilnahme für eine Person an einem zweitägigen Arbeitstreffen inklusive Verpflegung, Tagungsunterlagen und Abendveranstaltung.

Finden in dem bestehenden Mitgliedszeitraum zwei Arbeitstreffen der User Group statt und das Mitgliedsunternehmen möchte an der zweiten Veranstaltung teilnehmen, so verlängert sich der Mitgliedszeitraum automatisch um ein halbes Jahr.

Grundsätzlich können zwei Personen des Unternehmens an einem Arbeitstreffen teilnehmen. Als Teilnehmerbeitrag für eine zweite Person des Unternehmens werden 290 EUR (zzgl. MwSt.) erhoben. Jedes Mitgliedsunternehmen erhält zudem ein Online-Benutzerkonto auf unserer Webseite mit exklusivem Zugang zu allen Dokumenten und Inhalten der User Group.

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Ansprechpartner

Natalie Sontopski, Veranstaltungsmanagerin
Bild von Natalie Sontopski
Tom Weise, Kunden- und Partnermanagement
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