Von der Idee bis zum Code: Flüssige Anforderungen fließen besser

Erscheinungsdatum: 3.3.2015

Effektive Anforderungserhebung und Ideenfindung im Requirements Engineering lautet der Themenschwerpunkt des 10. Arbeitstreffens der User Group "Requirements Engineering" am 28./29. April 2015.

Prof. Dr. Kurt Schneider (Leibniz Universität Hannover) hält dazu einen Vortrag, der auf folgende Punkte eingeht:

  • Nicht alle Anforderungen werden gleich dokumentiert: Fest und flüssige Anforderungen
  • FLOW-Modelle: Wie man den Informationsfluss in Softwareprojekten optimiert
  • Innovative Anforderungserhebung gestalten, zum Beispiel mit Video

Kurt Schneider studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Informatik. Er hat an der Universität Stuttgart in Software Engineering promoviert. Anschließend hatte er 1994-1996 eine Postdoktorandenstelle am interdisziplinären Center for LifeLong Learning and Design an der University of Colorado at Boulder, USA, inne. Von 1996-2003 war Kurt Schneider am Forschungszentrum der DaimlerChrysler AG in Ulm tätig. Er führte als Forscher und Manager Projekte mit Geschäftsbereichen durch und war für DaimlerChrysler der Leiter des internationalen Firmenkonsortiums SEC (Software Experience Center) von fünf global agierenden Unternehmen.

Seit 2003 ist er Professor und Lehrstuhl-inhaber für Software Engineering an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Requirements Engineering, Informationsflussoptimierung und Software-Qualität. Sein Buch “Abenteuer Softwarequalität” ist in der zweiten Auflage erschienen. Kurt Schneider legt viel Wert darauf, in Grundlagenforschung und Industrieprojekten die Rolle der Menschen (Anwender, Kunden, Entwickler) in der Softwareentwicklung zu beachten und zu stärken. In sozio-technischen Anwendungen mit vielen Menschen und komplizierter Technik ist das besonders relevant.

Weitere Informationen finden Sie unter:
User Group "Requirements Engineering"

Ansprechpartner

Marcel Baudisch, Leiter Marketing und Vertrieb
Bild von Marcel Baudisch